Wir über uns? 2011 Im Lauf der Zeit...Die Rubrik „Im Lauf der Zeit“ soll einen Überblick über wichtige Ereignisse im Leben unserer Gemeinschaft bieten und einige Aspekte des Alltaglebens beleuchten.
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Am 19. November hat Kardinal Walter Brandmüller in der Sankt Salvatorkirche in Bettbrunn (Bayern) Diakon Christian Jäger zum Priester geweiht. Gut sechzig Priester aus verschiedenen Diözesen, viele von ihnen Freunde des Weihekandidaten, haben an der Zeremonie teilgenommen. Es handelt sich um die erste Priesterweihe der Petrusbruderschaft, die in Deutschland außerhalb des Wigratzbader Priesterseminars gespendet wurde. Die Seminaristen übernahmen die verschiedenen liturgischen Funktionen, während P. Banauch, der Seminarregens, als Presbyter assistens fungierte. P. Calvin, ein spanischer Seminarpriester, assistierte dem Weihekandidaten während der Heiligen Messe. Der deutschsprachige Distrikt war durch den Distriktsoberer P. Maußen als Ehrendiakon und P. Eichhorn und P. Conrad als Subdiakon und Diakon offiziell vertreten. Der Chor sang Palestrinas Missa Papae Marcelli, die Schola des Priesterseminars übernahm die Choralgesänge. Am nächsten Morgen durfte der Neupriester nach einem herzlichen Empfang durch den örtlichen Pfarrer in seiner Heimatstadt Ansbach das Sonntagshochamt als Primizmesse feiern.
Zweiunddreißig Gläubige aus Freiburg, Lausanne und Bulle sind dieser Tage von einer dreizehntägigen Pilgerreise ins Heilige Land zurückgekehrt. Organisiert wurde die Reise von der Priesterbruderschaft Sankt Petrus in der französischsprachigen Schweiz. Pater Arnaud Evrat war für die geistliche Begleitung verantwortlich und wurde von Herrn Bernard Geoffroy unterstützt, einem Franzosen, der lange Jahre in Israel gelebt hat und über ein reiches biblisches und exegetisches Wissen verfügt und auch durch sein persönliches Zeugnis als Christ die Reise sehr bereichert hat.
Die ersten Etappen der Wallfahrt lagen in Ägypten, wo die Pilger die Sinai-Wüste durchquerten und das Katharinenkloster besuchten. Einige der Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zu einem nächtlichen Aufstieg auf den Berg Sinai, um auf dem Gipfel den Sonnenaufgang zu erleben. Sodann folgte die Einreise nach Israel. Hier waren zunächst die Wüste Negev, Judäa, Samaria und Galiläa Ziel der Gruppe.
Die Pilger konnten die Mehrzahl der Heiligen Stätten besuchen und reisten bis an die Grenzen des Libanons und Syriens, um an die Quellen des Jordans zu gelangen. Den Abschluss der Reise bildete naturgemäß ein mehrtägiger Aufenthalt in der heiligen Stadt Jerusalem.
Für die Teilnehmer bleiben unvergessliche Momente: Das Gebet auf dem Berg der Seligpreisungen, in Kafarnaum, Kana, Jericho (unter dem Feigenbaum des Zachäus), in Bethanien, im Abendmahlssaal, auf Golgota und in der Grabeskirche werden jeden Pilger die Berichte der Evangelien mit ganz neuen Augen lesen und betrachten lassen.
Eine größere Auswahl an Bildern von der Reise ist hier verfügbar: www.fssp.ch/fr
Seit Oktober 2010 betreut die Priesterbruderschaft Sankt Petrus die Sankt-Petri-Kirche in der Vorstadt von Tours. Im Zentrum der Stadt gelegen, gehört die reizvolle Kirche zum Pfarrverband der Kathedrale. Ursprünglich konnte ein Priester der Diözese einmal monatlich die Heilige Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus auf Bitten von Gläubigen feiern. Im Laufe des letzten Jahres bat der Priester auf Grund seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes die Priester unserer Niederlassung in Bouloire ihn bei der Zelebration zu ersetzen. Die Diözese Tours übertrug daraufhin die gesamte Betreuung der Gläubigen der Priesterbruderschaft Sankt Petrus, einschließlich einer wöchentlichen Sonntagsmesse.
Am Sonntag, den 1. Mai 2011 durfte unsere dem heiligen Josef geweihte Gemeinde in Tyler (Texas, USA) seine Exzellenz Alvaro Corrada del Rio, SJ, Bischof der Diözese Tyler, bei sich willkommen heißen. Bischof Corrada del Rio nutzte die Gelegenheit seines Besuches, um die renovierte Kirche zu segnen und dem Apostolat den Status einer Personalpfarrei zu verleihen. Als erster Pfarrer wurde P. Scott W. Allen, FSSP ernannt. Seine Exzellenz ließ es sich nicht nehmen, selbst die erste Heilige Messe für die neu errichtete Pfarrei zu zelebrieren.
Im Anschluss an die Heilige Messe luden Priester und Gläubige der neuen Pfarrgemeinde zu einem Festmahl in den Pfarrsaal ein. Die Räumlichkeiten waren anlässlich dieses freudigen Ereignisses festlich geschmückt, ganz besonders auch zu Ehren des heiligen Josefs, der sich all die Jahre als ein mächtiger Fürsprecher für die Gemeinde und ihre Nöte erwiesen hat.
Der Besuch bot den Gläubigen auch Gelegenheit, Bischof Corrada del Rio für seinen langjährigen Einsatz für das Apostolat, das seit 2003 in seiner Diözese besteht, persönlich zu danken. Als Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit überreichte die Gemeinde ihm einen „geistlichen Blumenstrauß“, der ein wenig auch ein Abschiedsgeschenk war, da der Heilige Vater Bischof Corrada del Rio zwei Monate später zum neuen Bischof der Diözese Mayaguez in Puerto Rico ernennen sollte.
Sonntag, 2. Oktober 2011. Zum ersten Mal kann unsere Gemeinde in Le Havre (Frankreich) das Patronatsfest ihrer neuen Kirche „Saint Michel d’Ingouville“ begehen! Am Fest des heiligen Erzengels Michael zelebrierte Pater Arnaud de Boisse eine feierliche Heilige Messe in diesem architektonischen Schmuckstück des 15. Jahrhunderts. Als Danksagung erklingt am Ende der Zeremonien dieses Tages das Te Deum, bevor sich die etwa 80 Gläubigen zu einem ungezwungenen Aperitif bei strahlendem Sonnenschein zusammenfinden. Auch der Seelsorger der Gemeinde, Pfarrer Golfier, ließ es sich nicht nehmen, an diesem freudigen Tag vorbeizuschauen. Nur Pater Gaudray, ein echter Bürger der Stadt Le Havre, konnte leider nicht anwesend sein, war er doch schon für das neue Studienjahr nach Wigratzbad zurückgekehrt.
In Valence (Frankreich) wird seit dem 3. September jeden Sonntag eine Heilige Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus in der Marien-Kirche gefeiert. Besonderer Dank gilt Bischof Jean-Christophe Lagleize, der die Zelebration der Priesterbruderschaft Sankt Petrus anvertraut hat. So darf P. Jean-Cyrille Sow jede Woche in der im Stadtzentrum gelegenen Kirche zelebrieren, die sich mit ihrer Architektur ausgezeichnet für die überlieferte Liturgie eignet. Schon jetzt besuchen Gläubige aller Altersgruppen und zahlreiche Familien das neue Apostolat, das auch Katechismusunterricht für die Kinder miteinschließt. Anfang Oktober bot das Fest des heiligen Apollinaris, des Bistumsheiligen, bereits eine erste Gelegenheit, um dem Herrn für dieses vielversprechende Apostolat dankzusagen.
In der Regel sind die Sommermonate eine ruhige Zeit für die Apostolate. Viele Gläubige sind auf Reisen und besondere Aktivitäten finden meist nur in reduziertem Maß statt. Nichtsdestotrotz sind diese Wochen für einige Priester und Seminaristen eine besonders arbeitsintensive Zeit, betreuen sie doch Sommerlager und Wallfahrten, helfen bei der Vorbereitung der Primizmessen der Neupriester und nehmen an akademischen Veranstaltungen teil. Hier einige Eindrücke:
P. Sven Conrad wird anlässlich des Treffens des „Neuen Schülerkreises“ von Papst Benedikt XVI. in Castel Gandolfo empfangen; P. Lawrence legt vor P. Bisig, dem Regens unseres amerikanischen Priesterseminars den Treueeid ab, nachdem er zuvor ein Lizentiat in Theologie an einer päpstlichen Hochschule erworben hat; Dr. John Pepino und Dr. Sebastian Carnazzo beim Ablegen des Treueeids vor Beginn des neuen Studienjahres in Amerika; Dr. Terrence Nollen und Dr. Dennis McInerny mit den übrigen Professoren des Seminars beim Ablegen des Treueeids.
Priester und Seminaristen bei der Vorbereitung des Sommerlagers „Notre-Dame de Grace“ in Frankreich; Feier der Heiligen Messe im Sommerlager „Notre-Dame de Grace“; Katechismusunterricht im Sommerlager „St. Isaac Jogues“ in Pennsylvania; Seminaristen und Teilnehmer des Sommerlagers „St. Isaac Jogues“ bei einer Rast während einer Wanderung.
P. Marek Grabowski zelebriert eine Primizmesse in der Kapelle „Civica della Beata Vergine del Rosario“ in Triest; Nach der Heiligen Messe am Fest Mariä Himmelfahrt; Mgr. Guido Pozzo, Sekretär PKED und Pfarradministrator Don Stefano Canonico mit der Assistenz; Prozession vor der Vesper am Himmelfahrtstag.
Priester des französischen Distrikts in Le Barroux vor den Einkehrtagen; Führung durch das Kloster Le Barroux; Der Exerzitienprediger, Mgr. Jean-Pierre Ravotti, mit dem Abt von Le Barroux und einigen Teilnehmern der Exerzitien; Abt Louis-Marie spricht mit dem Generalvikar der Bruderschaft, P. Patrick du Faÿ.
Eine bunte Mischung verschiedenster Autokennzeichen bevölkert den kleinen Ort: Von der Loire, aus dem Zentralmassiv und von der Seine haben sich die Seminaristen aus Wigratzbad am Ende ihrer Ferien aufgemacht, jener Ortschaft im Westen Frankreichs einen Besuch abzustatten, die allen nur zu bekannt sein dürfte – Ars. Einmal mehr gilt es, hier die Fürsprache des unermüdlichen heiligen Pfarrers für ein neues und mit Gnaden gesegnetes akademisches Jahr zu erbitten, jene Gnaden, ohne die niemand in
der Nachfolge Christi bestehen kann. Die nunmehr traditionelle Wallfahrt zu Beginn des Studienjahres hilft den Seminaristen, den Blick auf das Wesentliche ihres zukünftigen Dienstes zu richten: die Ehre Gottes und das Heil der Seelen. Die feierlichen Gottesdienste und Pilgerwanderungen dieser zwei Tage stehen ganz unter diesem Eindruck.
Sonnenschein und einige Wolken begleiten uns am Sonntag auf dem Weg von Trévoux nach Ars. Die Heilige Messe zelebriert Hochwürden Chanut, einer der Seminarprofessoren. Der Schlusssegen der Heiligen Messe markiert auch das Ende unserer Wallfahrt: Die verschiedenen Wagen aus allen Ecken Frankreichs machen sich nun gemeinsam auf den Weg nach Wigratzbad.
Nach zwölf Monaten Arbeit konnte die Kapelle unserer Mission in der kolumbianischen Ortschaft Anolaima in der Gegenwart des Generaloberen P. John Berg feierlich eingeweiht werden. P. Berg war eigens für dieses große Ereignis nach Kolumbien gereist und konnte so auch gleich die großen Fortschritte der Mission seit seiner kanonischen Visitation im Oktober 2009 in Augenschein nehmen. Mehr als 400 Personen aus Anolaima, zahlreichen benachbarten Dörfern und sogar aus Bogota nahmen an der Segnung des
neuen Gotteshauses teil. Unser Ortsbischof , der am 28. Mai leider verhindert war, beehrte uns am 10. Juni mit seinem Besuch und nahm die Altar- und Glockenweihe vor. Wiederum war eine große Zahl von Menschen zugegen, und es bot sich die Gelegenheit, unserem Bischof auch besonders dafür zu danken, dass wir eine wirklich katholische Schule in Anolaima gründen durften.
Die Ankunft des Allerheiligsten und der Besitz einer eigenen Kapelle sind bedeutende Einschnitte für das nunmehr schon fünf Jahre bestehende Apostolat. Nicht nur dem Herrn, auch Ihnen gilt unser Dank, die Sie durch Ihre Großzügigkeit die Umsetzung dieses wichtigen Projektes erst möglich gemacht haben. Ab sofort können wir die Heilige Messe an einem dem Herrn würdigen Ort feiern und somit die Reichtümer der Liturgie ganz besonders auch unseren Schulkindern zugänglich machen: Jetzt haben sie Gelegenheit, jede Woche
an einer Heiligen Messe teilzunehmen und können ihr tägliches Gebet in der neuen Kapelle verrichten.
Am 26. Juni hat die Gemeinde in Lausanne die äußere Feier des Fronleichnamsfest begangen: Der Neupriester P. Marek Grabowski, vor einigen Wochen in Krakau geweiht, hat aus diesem Anlass ein levitiertes Hochamt gemeinsam mit P. Jérôme Bücker und P. Benjamin Durham, dem Seelsorger der Lausanner Gemeinde, zelebriert. Der hohe Festtag wurde nicht nur durch die Nachprimiz des Neupriesters ausgezeichnet, sondern bot auch einen schönen Rahmen, um einem kleinen Mitglied der Gemeinde zum ersten Mal die Heilige Kommunion zu reichen. Viele der extra aus Polen angereisten Familienmitglieder hatten im Anschluss die Gelegenheit, an einer kleinen Prozession zur größeren Ehre des im Altarsakrament gegenwärtigen Herrn teilzunehmen.
Es gibt Momente im Leben einer Gemeinde, in denen das Bedürfnis nach einer Vertiefung des Glaubenslebens spürbar wird: Dies war das Ziel der fünftägigen Gemeindemission, die von der Priesterbruderschaft Sankt Petrus in Francheville in der Tradition der großen Volksmissionen der letzten Jahrhunderte organisiert wurde. Der Prior der Gemeinschaft vom Heiligen Kreuz in Riaumont hat die Vorträge gehalten. Die Mission wurde mit dem feierlichen Gesang des Veni Creator in der Kapelle des Hauses eröffnet. Das tägliche Programm umfasste eine gesungene Heilige Messe, abendliche Vorträge abwechselnd für Männer, Frauen und die ganze Gemeinde und einer allabendlichen Zeit der eucharistischen Anbetung bis Mitternacht, bei der die Möglichkeit zum Empfang der Heiligen Beichte bestand. Während der gesamten Zeit der Mission wurden insgesamt 25 Stunden Beichte gehört. Zu den großen Momenten dieser Tage gehörte auch der gemeinsam .gebetete Kreuzweg. Eine große Bußprozession bildete den Abschluss dieser segensreichen Tage, deren Früchte die Lyoner Gemeinde noch lange begleiten mögen.
Unter www.communicantes.fr finden Sie eine große Auswahl an Fotos, sowie ab Juni die vollständigen Vorträge von P. Alain im Gemeinderundbrief.
Die herrliche Klosterkirche auf der Insel des hl. Fintan in Rheinau (Nähe Schaffhausen) war bis auf den letzten Platz gefüllt. Es war eine Freude, unter den Teilnehmern sehr viele Kinder und Jugendliche zu sehen. Zelebriert hat das Pontifikalamt, das vom Priesterseminar St. Petrus aus Wigratzbad assistiert wurde, der Churer Diözesanbischof Vitus Huonder. Die musikalische Umrahmung lag in den Händen des im südlichen Schwarzwald beheimateten katholischen Internats 'Collegium Musicum' (www.s-cm.eu). Bei der anschließenden Begegnung auf dem Klosterhof bei Kaffee und Kuchen, sah man viele glückliche Gesichter. Und falls Sie im nächsten Jahr gerne dabei sein möchten, dann merken Sie sich den 17. Mai 2012 (14.00 Uhr) bereits vor.
Am 26. und 27. März fand in der Internatsschule „Institut Croix des Vents“ im französischen Sées ein Einkehrtag für Familien statt: 25 Familien mit mehr als 80 Kindern zwischen 3 Monaten und 14 Jahren ergaben beinahe 150 Teilnehmer. Das Wochenende wurde von der Priesterbruderschaft Sankt Petrus gemeinsam mit dem Familienapostolat „Domus Christiani“ organisiert. Die zwei Tage boten den Eltern Gelegenheit zu vertieftem Gebet, Betrachtung und Beichte, während sich Betreuer mit altersgerechten Aktivitäten um die Kinder kümmerten. Neben P. Pozetto, dem Leiter des Exerzitienapostolats der Bruderschaft, bereicherten auch zahlreiche anderer Priester, Seminaristen und Ordensleute das Wochenende und legten so ein beredtes Zeugnis für die Vitalität und Vielfalt der verschiedenen „Ecclesia Dei“-Gemeinschaften ab: Neben den regulierten Chorfrauen der Gottesmutter, der „Fraternité Saint-Vincent Ferrier“, den Regularkanonikern der Gottesmutter und Priestern der Priesterbruderschaft Sankt Petrus nahm auch Hw. Lourdelet an den Einkehrtagen teil. 50 Jahre hindurch war er Pfarrer von Belloy und durfte an diesem Wochenende, umgeben von einer Schar von Kindern, sein 67. Priesterjubiläum feiern – ein eindrucksvolles Beispiel priesterlicher Treue für alle Teilnehmer!
Dankbar blicken wir auf zwei gnadenreiche Tage zurück!
Schon den Gründonnerstag konnten wir Dank der Anwesenheit eines unserer Seminaristen, James Mawdsley, mit einem feierlichen Hochamt begehen. Pater de Malleray war der Zelebrant, Pater Simon Leworthy fungierte als Diakon und James Mawdsley als Subdiakon. Die Heilige Messe war sehr gut besucht und ein deutliches Zeichen für ein stetiges Wachstum in den letzten Jahren. Nach der Übertragung des Allerheiligsten und der Entblößung der Altäre sangen die Kleriker die Komplet. Das Studium von James Mawdsley und den anderen englischen und walisischen Studenten des Wigratzbader Seminars wird von der englischen Latin Mass Society finanziell unterstützt.
Die Anzahl der teilnehmenden Gläubigen lag während des Triduums zwischen 70 und 90 Personen, am Karfreitag sogar bei 130. Unsere Schola unter der Leitung von Martin Martinez durfte sich während der Festtage über Verstärkung freuen, so zum Beispiel durch Neville McNally, Mitglied der Schola Sancti Nicholae aus Portsmouth. So konnten wir die Tenebrae an allen drei Tagen singen. Als Zeremoniar fungierte Thomas O'Sullivan aus Oxford. Am Ostersonntag zelebrierte zunächst Pater Leworthy ein feierliches Hochamt, bevor ein zweites Hochamt für die Gläubigen in Flitwick, unserem zweiten Zelebrationsort nördlich von London, zelebriert wurde. Resurrexit, sicut dixit, alleluia.
In Versailles konnte die Karwoche dieses Jahr im frisch renovierten Chorraum der Kapelle zur Unbefleckten Empfängnis stattfinden. Die ehemalige Klarissen-Kapelle war zuvor zwischenzeitlich als Tagungsort genutzt worden. Der wiedergefunden Glanz der Kirche hat sicherlich zum sehr erbaulichen Ablauf der Kartage beigetragen. Trotz der Schulferien nahmen beinahe fünfzig Messdiener gewissenhaft an den Zeremonien teil. Die Gemeinde in Versailles durfte sich über die Anwesenheit von Pater Alban Cras freuen, der in einer Reihe von Konferenzen eine Einführung in den Geist und die Bedeutung der Heiligen Woche gab. Mögen diese gnadenreichen Tage reichlich Früchte tragen!
Zehn Jahre nach der Einsegnung des Priesterseminars Sankt Petrus haben wir vor etwa einem Jahr mit der Errichtung eines Anbaus für dreißig zusätzliche Zimmer begonnen. Der neue Gebäudeteil soll dem heiligen Pfarrer von Ars geweiht werden. Die steigende Zahl von Berufungen in den vergangenen Jahren hat den Neubau notwendig gemacht.
Das Richtfest konnte bereits im Herbst begangen werden. Die kalte Jahreszeit wurde für den Innenausbau genutzt, der Außenanstrich und die Anbringung der Fenstergeländer vor einigen Tagen beendet.
Bis zur vorgesehenen feierlichen Einsegnung des Gebäudes am 29. Juni, unserem Patronatsfest, bleiben noch einige wichtige Arbeitsschritte zu erledigen.
Die fertigen Räume werden zum ersten Mal bei den Priesterweihen als Gästezimmer zum Einsatz kommen und ab Beginn des neuen Studienjahres im Herbst schon voll belegt sein.
Es bleiben nur noch einige Rechnungen zu begleichen, deshalb ist jede Gabe, ob groß oder klein, sehr willkommen und ein wirksames Mittel, die Ausbildung zukünftiger Priester zu unterstützen.
Für Spenden:
Priesterseminar St. Petrus
Volksbank Allgäu West eG
BLZ 65092010
Konto Nr. 38 190 010
BIC: GENODES1WAN IBAN: DE24 6509 2010 0038 1900 10
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Am 5. März 2011 hat S. Ex. Francis DiLorenzo, Bischof von Richmond, unsere neue Benediktskapelle in Chesapeake (Virginia) eingesegnet. Bereits seit einigen Jahren gab es ein Projekt, für die wachsende Zahl der Gläubigen der Region eine eigene Kapelle zu finden. Dank vieler Opfer und Mühen der Gläubigen hat die Gemeinde nun in dieser schönen Kirche eine neue Heimat gefunden.
Nach der Einsegnung zelebrierte P. Neal Nichols, FSSP das erste levitierte Hochamt in der neuen Kirche. Als Diakon und Subdiakon assistierten P. Eric Flood, FSSP (Distriktoberer für Nordamerika) und P. Peter Byrne, FSSP. Die verantwortlichen Priester für die neue Kapelle sind P. Nichols und P. Byrne.
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